Erwachen

 

Menschen, die erwachen durchschauen all die gegenwärtigen Systeme auf jeder Ebene mit deren Auswirkungen. Dieses Erwachen gleicht nicht einem alltäglichen oder einem Frühlingsmorgen-Erwachen, wo uns die Vögel in verschiedenen Tönen aus unserer Traumwelt abholen und an das lebendige der Natur erinnern. Nein, es ist vielmehr! Es ist DAS Erwachen. Wären wir noch im Bett, würden wir ganz schnell die Decke hochziehen, um nicht mit der Tatsache konfrontiert zu werden, was schon jahrelang in uns schlummert, wir aber immer wieder verdrängt haben mit dem Gedanken: „Das war wohl ein schlechter Traum.“   Ja, wir glauben sogar ein Spinner zu sein, wenn uns diese tiefen Zusammenhänge auf einmal so deutlich erkennbar vor unsere inneren Augen geführt werden. Darüber mit jemandem zu sprechen, das trauen wir uns schon gar nicht. Denn diese Systeme sind nicht grundlos  verwirrend, undurchsichtig und so komplex aufgebaut. Bei diesem Durchblick kommt grosses Unbehagen auf, denn durchwegs ist totale Abhängigkeit in diesen Systemen zu finden, sei es z.B. in den Systemen Bildung, Gesundheitswesen, Kirche, Wirtschaft und Politik. Überall ist die Verknüpfung ersichtlich, Gesetze so zu formulieren, dass die Systeme gut finanziell geschützt und genährt werden.

 

Ein Mensch mit noch einem kleinem Funken Menschlichkeit in sich, und einem Funken natürliche Intelligenz in seinem Herzen, kommt bei diesem Durchblick nicht mehr aus dem Staunen heraus. Grosses Unbehagen ergreift den Menschen nur, wenn er spürt, dass er von seinem natürlichen Weg abkommt, wenn er erkennt, wie manipuliert er durch all diese Systeme geschleust wird und er all das mit seinem hart verdienten Geld nährt.

 

So etwas kann sich doch kein Mensch ausdenken - glauben wir. Um nicht aufzufallen, bewegen wir uns in diesem Sinne weiter in der grossen Masse, als hätten wir diesen tiefen Einblick nie gehabt. Doch instinktiv spüren wir, dass wir nicht mehr zu der fremdgesteuerten Masse gehören. Wir lassen zu, was nun aus tieferen Schichten zu uns dringt, uns an unsere Freiheit erinnert, an die bedingungslose Liebe, die uns mit der Geburt als Menschen mit diesem Planeten verbindet, daran, was es ausmacht überhaupt als MENSCH hier auf dieser wunderbaren Erde zu leben. Nein! Diese Botschaft lässt sich nicht mehr abweisen, denn die Zerstörung ist ja sichtbar vor unseren Augen.

 

Um uns ins Bewusstsein zu rufen, was für ein Logos hinter der Natur, also dem Planeten Erde steckt, sollten wir uns einmal die Zeit schenken, um ganz tief in uns einzutauchen, beginnend bei unseren Sinnesorgane die uns täglich ganz individuell bei Entscheidungen unterstützen.

 

Die Ohren, das Organ worüber wir Töne wahrnehmen: Wind und Wetter, die in uns Erinnerungen erwachen lassen, ob bewusst oder unbewusst; Musik, Lieder oder das Summen der Bienen, die uns den Zustand vermitteln, getragen, behütet und geliebt zu werden und auch Töne, die warnen, Unbehagen auslösen,  um so dem Körper zu vermitteln, dass er Schutz braucht.

 

Die Augen, die als erstes am Morgen den Himmel betrachten, dann über die Wiesen schweifen, das Schattenspiel der Bäume bewundern, am See mit der wunderbaren Spiegelung in Gedanken eintauchen, um gleich das Farbenspektrum einer aufgehenden Sonne zu geniessen.

 

Unsere Nase, die aus weiter Ferne den Duft der Blüten wahrnehmen kann, die Süsse darin erfühlt und es den blühenden Obstbäumen zuordnet, um in sich den Zauber zu erkennen, dass wir bereits Freude entwickeln, eine solche Frucht zu kosten.

 

Unser Mund spielt, zusammen mit der Nase, eine wunderbare Rolle. Er ist gewillt, etwas anzunehmen,  wenn die Nase es angenehm empfindet. Wachsam ist dabei der Tastsinn, der sofort spuckt oder wählerisch einer niedrigen Akzeptanz zuspricht, oder sogar den ganzen Körper in eine entspannte Freude versetzt, weil der Geschmack einfach die Sinne betört.

 

All diese Sinne sind umgeben von unserer schützenden Haut. Über dieses Organ erfahren wir verschiedene Informationen, die der Körper reflexartig wie alle Sinne im Hirn verarbeitet und Reaktionen auslöst. Mal sind diese warnend, mal drücken sie eine Behaglichkeit aus, in der wir uns wohlfühlen.

 

Und nun stellt sich die Frage, ob wir weiter zur Masse gehören wollen, die fremdgesteuert durch so viele Institutionen manipuliert wird, oder ob wir uns erinnern wollen, was und wer wir wirklich sind. Wir sind Menschen, also Geschöpfe, deren Nahrung wir von unserer Mutter Erde bekommen. Wir tragen die stärkste Kraft, die es überhaupt gibt, in uns, nämlich die Liebe. Die LIEBE, die allein  Gott, unserem Schöpfer, innewohnt, und die wir in uns tragen, weil wir ein Teil Gottes sind. Somit tragen wir auch Verantwortung in uns, mit dieser Liebe unserem Planeten Erde zu helfen und ihn nicht weiter auszubeuten,  zu verletzen und zu vergiften.

 

Die Haut unseres Planeten ERDE ist schon so verletzt, und alle die wir noch Menschen sind, hören wir die Mutter Erde stöhnen.

 

- Mikrokosmos .... Makrokosmos -

 

Wir quälen unsere Erde, also unsere eigene Lebensgrundlage, beuten sie aus durch mehrfache Anpflanzung und zerstören dabei Jahr für Jahr wertvolle Mikroorganismen, weil wir mit technisch immer schlaueren und grösseren Geräten lieblos über die Felder fahren. Und aus dieser seufzenden Erde gewinnen wir unsere Ernährung?! Und wir staunen noch, wenn die Menschen immer kränker werden, weil in unserer Nahrung nur noch einen winzigen Bruchteil an Lebendigkeit vorhanden ist?

 

Wirtschaft und Politik gehen Hand in Hand. Darum bringen Diskussionen selten den gewünschten Effekt. Ärzte und Versicherungen rechnen auf ihre Weise ab, ohne dass der Bezahlende die Rechnung überprüfen kann. Mit gezielten Gesprächen werden Menschen in Gesundheitsprogramme eingeschleust, was den Meisten gar nicht bewusst ist. Kirchen unterdrücken und manipulieren Menschen, nutzen sie durch Schönsprechungen aus und missbrauchen so erschlichenes Vertrauen. Grosse Konzerne kaufen gut gehende kleinere Geschäfte auf, um die Kontrolle besser für sich zu nutzen. Pflanzen werden so manipuliert, dass sie von der Lebendigkeit derart viel verlieren, dass sie sich nicht mehr weiter vermehren können, aber durch eine bessere Resistenz schöngesprochen werden. So lassen wir zu, dass alte, lebendige und resistente Nahrungsmittel verschwinden und wir uns in eine TOTALE ABHÄNIGKEIT begeben, die uns schon heute teuer zu stehen kommt. Unsere Haut ist ein Schutz für unseren Körper, der in sich ein System ist, wie auch der Boden die Haut der Erde ist und somit der Schutz für das System unseres Planeten Erde. Wenn aber gerade dieser Schutz unser Böden derart  verletzt wird durch ausbeutendes Behandeln mit Kunstdünger und dies mit immer noch grösseren Traktoren, die das Leben im Boden immer wieder aufs Neue zerstören, so kann die Haut der Erde nur noch mit Abstossen, Absterben und total zersetzter Veränderung reagieren.

 

Stürme tragen die kranke Erde weg wie Staub - und die Stürme haben erst angefangen.

 

Für die so fragile Haut unseres Planeten Erde, sollten wir uns wieder Erinnern, dass wir Menschen sind und keine Unmenschen. Also erinnern wir uns, dass wir hier sind um unsere Mutter Erde zu schützen und nicht um sie weiter zu zerstören.  

 

 

 

Margy