im Einklang mit der inneren Intelligenz

 

 

Arbeiten in der heutigen Zeit bedeutet doch ganz einfach vorerst etwas zu lernen, um dann auch gut einsetzbar zu sein, ganz einfach gesagt: um zu funktionieren. Wir tun demnach fast alles um für die ausgeschriebene Arbeitsstelle der zu sein der bestens dahinein passt, ohne viel dabei nachzudenken. Um uns unabhängig zu machen aus irgendwelchen Beziehungen oder Begebenheiten bewegen wir uns oft, ohne dass dies uns bewusst ist, in eine viel noch grössere Abhängigkeit. Jeden Tag und  immer wieder denselben Ablauf, mit ab und zu kleinen Veränderungen die uns für Momente aufblühen lassen, uns aber über kurz oder lang abstumpfen. So ein Leben entspricht nicht unserer Natur und schon gar nicht unserem Innern. Durch so einen Ablauf wird der Tag immer sinnloser und die Anpassung zur Qual bis diese so schmerzt, dass wir uns beginnen zu fragen: wozu, wohin führt uns das?  Sind wir dann noch fähig zu fühlen und selber zu denken, kommt allmählich das Erwachen….wir werden zum Beobachter von unserem Selbst. Um diesem Druck noch schneller, noch mehr, noch genauere Rapporte, zu entfliehen, versuchen wir in unserer Freizeit, die zur Erholung gedacht wäre etwas zu tun was uns Freude bereitet. Jedoch stellen wir bald fest…..der Körper ist einfach zu müde. Entweder unterstützen wir den Körper mit Chemie oder mit etwas Aussergewöhnlichem um sowas wie Freude in der Freizeit zu empfinden, oder wir schauen ganz realistisch den Körper an der da liegt und  einfach nur ruhen möchte. Beim letzteren wird das Entdecken dieser Sinnlosigkeit nicht länger fernbleiben und so beginnen wir uns zu ENT-DECKEN.

 

Wir alle tragen doch ganz verschiedene Begabungen in uns, sind mit der universellen Intelligenz ausgestattet, auch wenn uns als Kind davon einiges abgesprochen wird, weil diese Itelligenz sich nicht mit herkömmlichen Geräten messen lässt. Wir sind Menschen mit Verstand und einer Seele ausgestattet. Wir können Zusammenhänge erkennen, Verbindungen herstellen, neue Erkenntnisse umsetzten, deshalb  sollten wir uns selber Vertrauen und der Stimme die unseren Lebensweg begleitet wieder Gehör schenken. Wenn dies alles aus unserer inneren Mitte der Achtsamkeit geschieht mit der Erkenntnis Verantwortung zu übernehmen für uns Selbst und für die Erde auf der wir leben, so wird auch die Bedeutung von Wirtschaft und Politik durchschaut und das entlarven derer,  wird eine Frage der Zeit. Unsere heutigen Zahlungsmittel verlieren dann mehr und mehr an Bedeutung, somit entfällt auch die Macht darüber, die sowieso in Händen liegt, die von Achtsamkeit und Verantwortung  gegenüber Mutter Erde, noch nie etwas gehört haben.

 

Die Natur zu beobachten, sie in sich aufzunehmen, sich mit ihr zu verbinden lässt uns spüren, dass wir ein Teil davon sind. Licht und Liebe die Uhrsubstanz der Natur, somit auch unsere….daraus kann auch ganz einfach der Wunsch aufkommen, ein kleiner Samen in die Erde zu legen um zu beobachten was sich daraus entwickelt. Gespannt werden wir nach wenigen Tagen Zeuge wie der winzige Samen sich bemerkbar macht. Fast nicht zu glauben: es beginnt sich ein Stück der Erde zu heben….. von diesem einzigen Winzling den wir da rein legten…….und wenn wir nun die Augen schliessen und dieser Freude, dieser Kraft  in uns nachgehen ….da können wir feststellen das unser Herz ganz offen ist und die Freude unseren gesamten Körper mit jeder Zelle erfüllt. Dieser Erfüllung begegnen wir jeden Frühling im Wald und wie jedes Jahr lässt die Natur uns staunen. Geben wir uns ganz diesem Staunen hin,  so lässt es nicht lange auf sich warten, das aus dem Staunen unsere Achtsamkeit  in uns erwacht. Was für eine hoch entwickelte Intelligenz sich hinter diesem Wunder befindet,  lässt uns zu tiefst berührt spüren, dass wir all die Jahre diesem Wunder in uns nie nachgegangen sind. Unsere Sinne haben es wohl aufgenommen, es wie immer im Frühling der Wiederholung der Jahreszeiten zugeschrieben. Wir nehmen die Freude zwar wahr auch die Kraft und das Wunder, aber eben nur flüchtig. Selten verfolgen wir im Innern die Wahrnehmung der Sinne mit den daraus entstehenden Gefühlen. Viel zu schnell ist unsere Aufmerksamkeit  irgendwo wieder im Verstand unterwegs.

 

Schliessen wir einmal die Augen und gehen dieser leuchtenden Freude, dieser explodierender Kraft, diesem Wunder nach, dann lässt es uns auf einmal feststellen, dass wir durch unsere Sinne uns selbst wahrnehmen. Auch was für wundersame Zusammenhänge sich in uns aufmachen, wenn wir dieser natürlichen Freude bewusstwerden und uns dieser Kraft LIEBE öffnen.

 

Sind wir tief in uns angekommen so wird klar, dass wir etwas verändern wollen. Emotionen haben hier nicht den richtigen Platz, jedoch scheint die Achtsamkeit  genau die nötige Sorgfalt zu entfachen die wir für eine Veränderung benötigen. Durch diesen Prozess spüren wir auch ein Gefühl der Verantwortung erwachen und können aus innerer Überzeugung, das erfüllen wozu das Leben uns wirklich braucht. Lächelnd bemerken wir nun, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Verantwortung, was zu tun ist, immer von Andern abhängig war, also meist von Führenden Personen……und nun - kann ich diese Verantwortung selbst übernehmen ……ja - ich will es sogar selbst übernehmen. In dieser Ruhe wird uns erst bewusst und können wir klar erkennen, kein Wesen dieser Welt vernichtet seine eigene Lebensgrundlage, nur der Mensch. Er zieht sich selbst den Boden unter den Füssen weg, durchlöchert und vergiftet ihn. Was ist mit uns geschehen das wir so etwas zulassen?

 

Wohin segeln wir, wenn wir allein dem Steuermann, demnach Wirtschaft und Politik das überlassen?

 

Margy